HDPE-Geomembran für den Bergbau

2026/02/03 13:22

HDPE-Geomembran für den Bergbauist eine undurchlässige Auskleidung aus hochdichtem Polyethylen, die für die Eindämmung, die Kontrolle des Austritts von Flüssigkeiten und den Umweltschutz bei Bergbau- und Mineralverarbeitungsbetrieben unter aggressiven chemischen und mechanischen Bedingungen entwickelt wurde.

Technische Parameter und Spezifikationen

Die folgenden Parameter spiegeln typische Anforderungen an technische Anlagen im Bergbau wider und entsprechen den allgemein anerkannten ASTM- und ISO-Normen.

  • Materialtyp:Polyethylen hoher Dichte (HDPE)

  • Dickenbereich:0,75 mm – 3,0 mm

  • Dichte:≥ 0,94 g/cm³

  • Zugfestigkeit:≥ 15 MPa (ASTM D6693)

  • Zugfestigkeit:≥ 28 MPa

  • Bruchdehnung:≥ 700 %

  • Durchstoßfestigkeit:≥ 600 N (ASTM D4833)

  • Rußgehalt:2,0 % – 3,0 %

  • Oxidative Induktionszeit (OIT):≥ 100 min (Standard-OIT)

  • Betriebstemperatur:-40 °C bis +60 °C

Struktur und Materialzusammensetzung

  • Polymermatrix

    • Reines HDPE-Harz mit kontrolliertem Molekulargewicht

    • Hohe Kristallinität für chemische Beständigkeit

  • Additivsystem

    • Ruß zur UV-Stabilisierung

    • Primäre und sekundäre Antioxidantien

    • Thermische Stabilisatoren für langfristige Leistung

  • Oberflächenoptionen

    • Glatte Oberfläche für maximale Undurchlässigkeit

    • Strukturierte oder doppelt strukturierte Oberfläche zur Hangstabilität

Herstellungsprozess

  1. Rohmaterialqualifizierung:Harzdichte, Schmelzflussindex und Additivverifizierung

  2. Mischen und Compoundieren:Homogene Mischung von Polymer und Stabilisatoren

  3. Flachdüsenextrusion:Kontrolliertes Extrudieren durch Breitschlitzdüsen

  4. Kalandrieren und Dickenkontrolle:Automatisierte Messüberwachung

  5. Oberflächenstrukturierung (falls erforderlich):Kontrolliertes Prägen während der Extrusion

  6. Kühlung und Stressabbau:Allmähliche Abkühlung zur Minimierung innerer Spannungen

  7. Inline-Qualitätsprüfung:Zugfestigkeits-, Dicken- und Sichtprüfung

  8. Rollenwicklung und Verpackung:Spannungsarme Wicklung für Transportsicherheit

Branchenvergleich

Material Chemische Beständigkeit Lebensdauer Bergbaueignung
HDPE-Geomembran Exzellent 30–50 Jahre Sehr gut geeignet
LLDPE-Geomembran Sehr gut 20–35 Jahre Mäßige Steigungen
Tonliner Beschränkt Variable Hohes Risiko im Bergbau
PVC-Liner Mäßig 10–20 Jahre Eingeschränkte Nutzung

Anwendungsszenarien

  • Vertriebspartner:Versorgung regionaler Bergbauinfrastrukturprojekte

  • EPC-Auftragnehmer:Haufenlaugungsbecken, Absetzbecken für Abraum

  • Bergbaubetreiber:Prozessbecken und Lösungsauffangbecken

  • Ingenieurbüros:Design zur Einhaltung der Umweltvorschriften

Zentrale Probleme und Lösungen

  • Chemischer Abbau:Mit hochreinem HDPE-Harz und Antioxidationssystemen gelöst

  • Hanginstabilität:Lösung durch Verwendung einer strukturierten HDPE-Geomembran für Bergbauhänge

  • Leckagerisiko:Minimiert durch kontrollierte Schweiß- und Qualitätssicherungsprotokolle

  • Vorzeitiges Altern:Reduziert mit geprüfter OIT- und UV-Beständigkeit

Risikowarnungen und Risikominderung

  • Für die primäre Eindämmung sollten keine Auskleidungen aus Recyclingmaterial verwendet werden.

  • Bestätigen Sie die chemische Verträglichkeit mit den Auslaugungslösungen.

  • Stellen Sie sicher, dass der Untergrund frei von scharfen Gegenständen ist.

  • Nutzen Sie zertifizierte Schweißtechniker und Prüfmethoden

Leitfaden für Beschaffung und Auswahl

  1. Definition des Abbauprozesses und der Eindämmungsfunktion

  2. Die Dicke sollte anhand der Belastung und des Durchstoßrisikos ausgewählt werden.

  3. Geben Sie die Oberflächenbeschaffenheit (glatt oder strukturiert) anhand des Neigungswinkels an.

  4. Fordern Sie Prüfberichte und Zertifizierungen von Drittanbietern an.

  5. Bewertung der Produktionskapazität und Rückverfolgbarkeit der Lieferanten

  6. Liefertermin und Rollenabmessungen bestätigen.

  7. Technische Unterstützung und Installationsanleitung bewerten

Beispiel für einen technischen Fall

Bei einem Kupfer-Haufenlaugungsprojekt auf einer Fläche von ca. 95.000 m² wurde eine 2,0 mm dicke, strukturierte HDPE-Geomembran für den Bergbau über verdichtetem Boden und einer Geotextilschutzschicht verlegt. Nach 40 Monaten Betrieb lagen die Leckageraten weiterhin unter den gesetzlichen Grenzwerten, und Inspektionen der Dichtungsbahn ergaben keine chemische Zersetzung.

FAQ

  • F1:Welche Mächtigkeit ist typisch für den Bergbau?
    A: 1,5–2,5 mm.

  • F2:Ist HDPE beständig gegen saure Auslaugungslösungen?
    A: Ja, hochresistent.

  • F3:Glatter oder strukturierter Eyeliner?
    A: Strukturiert für Hänge, glatt für ebene Flächen.

  • F4:Zu erwartende Nutzungsdauer?
    A: Bis zu 50 Jahre bei kontrollierter Exposition.

  • F5:Verwendete Schweißmethode?
    A: Heißkeil- oder Extrusionsschweißen.

  • F6:UV-Beständigkeitsgrad?
    A: Konzipiert für den langfristigen Einsatz im Freien.

  • F7:Können die Brötchen individuell gestaltet werden?
    A: Ja, Breite und Länge sind verstellbar.

  • F8:Ist unter der Dichtungsbahn ein Geotextil erforderlich?
    A: Wird allgemein zum Schutz empfohlen.

  • F9:Wie lange dauert die Lieferzeit?
    A: Typischerweise 10–30 Tage.

  • F10:Werden Testzertifikate ausgestellt?
    A: Ja, pro Produktionscharge.

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E-E-A-T Autorennachweise

Dieser Inhalt wurde von einem Geokunststoff-Ingenieur mit über 15 Jahren Erfahrung in der Unterstützung von Bergbau-, Umwelt- und Sicherheitsprojekten gemäß verschiedenen internationalen Standards erstellt.

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